Die wellcome-Fee ist ein Projekt von wellcome – Praktische Hilfe für Familien nach der Geburt. wellcome betreut seit 2002 junge Mütter in der ersten Zeit nach der Geburt des Kindes. Dabei ist aufgefallen, dass einige Familien mehr brauchen als die ehrenamtliche Unterstützung der wellcome-Mitarbeiterin. Anders als bei wellcome arbeiten bei der wellcome-Fee ausschließlich Fachkräfte.


Die Unterstützung
Die wellcome-Fee wendet sich an Familien, die das Beste für ihr Kind wollen, aber es momentan aus eigener Kraft nicht schaffen. Viele der Feen-Familien fallen durch das Raster staatlicher Unterstützung und Förderung. Die wellcome-Fee verspricht – ganz im Sinne der guten Fee, Wünsche wahr werden zu lassen. Eltern oder Alleinerziehende haben viele Fragen zu Erziehung, Ernährung und Haushaltsorganisation. Viele müssen mit knappen finanziellen Mitteln auskommen. Oft sind elementare Dinge für Kinder, wie ein eigenes Bett, ein Hochstuhl oder ein Kinderwagen, nicht vorhanden.

Die wellcome-Fee kann helfen: Sie erfüllt vielfältig Wünsche: sie berät, vernetzt, stärkt die Potentiale in der Familie und erfüllt auch kleine materielle Wünsche, die notwendig für das gesunde Aufwachsen von Kindern sind.


Die wellcome-Fee hat die jungen Familien im Blick, die auf der Kippe stehen. Zu diesen Familien kommt die wellcome-Fee, bringt den Kindern ein kleines Geschenk mit und bespricht gemeinsam mit den Eltern die nächsten Schritte.

Die Fee gibt Informationen über Netzwerkpartnern und Beratungsstellen im Stadtteil weiter. Sie sorgt dafür, dass die Familien in die vorhandenen Angebote wahrnehmen, um deren Situation nachhaltig zu verbessern.

Zudem ist es der wellcome-Fee möglich, den Familien sehr schnell, pragmatisch und unbürokratisch die nötigste materielle Ausstattung für ihr Kind zu organisieren, wie zum Beispiel ein Kinderbett, einen Kinderwagen oder Hochstuhl.

Die Erfüllung materieller Wünsche ist oft der Einstieg für weitere Gespräche und Beratung rund um den Umgang mit dem Kind oder den Kindern. Das Ziel ist – gemäß der wellcome-Philosophie – Hilfe zur Selbsthilfe.

Weitere Besuche werden nach Bedarf und Absprache mit den Familien vereinbart.


Die Gründung
Gemeinsam mit dem Emissionshaus Ownership und dessen Geschäftsführer Olaf Pankow konnte die wellcome-Fee 2007 ins Leben gerufen werden.

Olaf Pankow, geschäftsführender Gesellschafter des Emissionshauses OwnerShip GmbH, war betroffen vom Schicksal der kleinen Jessica, die im Jahr 2005 mitten im reichen Hamburg verhungerte. Er wollte etwas tun und suchte nach einer Möglichkeit, der Vernachlässigung von Kindern in Hamburg vorzubeugen. Dafür wollte er sich auch finanziell engagieren - mit Firmen- und Privatvermögen. Auf der anderen Seite hat Rose Volz-Schmidt, Gründerin von wellcome, den Praxisberichten von Ehrenamtlichen und Koordinatorinnen wiederholt entnommen, dass für einige der betreuten Familien die wellcome-Unterstützung zu kurz greift. Sie suchte nach einer Möglichkeit, solche Familien nachhaltig zu fördern. Olaf Pankow und Rose Volz-Schmidt trafen sich und entwickelten die wellcome-Fee. Im April 2007 startete die Aktion. Nach anfänglicher Skepsis vieler sozialer Einrichtungen und Dienste entstand bereits nach wenigen Monaten ein kooperativer Austausch und eine enge Zusammenarbeit. Bereits Ende des Jahres hatte sich die Fee bewährt und die Familien erreicht, die sie im Blick hatte.

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